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TOP 14 Fehler
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9 Falsch belichtete Fotos
Deine Alles-Drin-und-Dran-Spezial-Tip-Top-Kamera für 3400,-- € schafft es immer wieder, Dich mit wunderbar fehlbelichteten Fotos zu beglücken?
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Dein Pech ist der Hang der meisten Automatikfotoapparate zur mittenbetonten Integralmessung der Lichtverhältnisse. (da sind die schönen digitalen Wunderwerke der Technik auf kleinstem Raum ihren analogen Vorfahren gar nicht überlegen) Hört sich vielleicht schwer an, verbirgt aber einen recht simplen Hintergrund:
Ausgangspunkt dafür ist die fiktive Annahme, daß die meisten geschossenen Fotos das wichtigste Bildelement in der Mitte haben. So werden die Lichtverhältnisse im engen Mittelfeld von der Kameraelektronik viel wichtiger genommen, als die übrigen Bereiche. Du kommst bestimmt inzwischen selber drauf: weicht die Helligkeit in der Bildmitte vom übrigen Bild ab, kommt es zur Fehlbelichtung.
Wenn Deine Kamera über eine Spotmessung (und idealerweise mit zusätzlicher Speichertaste) verfügt, solltest Du den Bereich in Deinem Bild anvisieren, der auf jeden Fall richtig belichtet werden soll, drückst den Auslöser halb durch, hältst ihn fest, wählst den eigentlichen Ausschnitt für Dein Foto und löst aus.
Belichtungsreihen mit ein paar Werten weniger und ein paar Werten mehr Belichtung sind eine weitere Möglichkeit, zu einem guten Bild zu kommen. Wenn Du eine Kamera mit manueller Belichtungssteuerung besitzt, bietet sich auch ein freies Probieren (am besten mit Erfahrungswerten) an.
Die Profis unter den Fotofans benutzen z.B. bei zu hellem Himmel und zu dunkler Landschaft einen meist grauen Farbverlaufsfilter, um die Helligkeitsunterschiede anzupassen.
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In Xorois Höhle auf Menorca herrschten schwierigste Lichtverhältnisse. Die Automatik der Minolta Dynax 5D pendelte zwischen Höhleninnerem und Sonne plus Meer draußen. In beiden Fällen wäre das Foto mißraten. Ich habe dann bewusst auf draussen gemessen, zusätzlich aber den Blitz als Aufhellung für innen benutzt. So sind beide Extreme gleich belichtet.
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10 Mal wieder das falsche Dateiformat gewählt?
Du bist auf Fototour, hast 5 Fotos geschossen und Deine CF-Card ist voll? ...oder... Du schaust Dir zu Hause Deine Fotos an und wunderst Dich, warum sie nur in Briefmarkengröße gespeichert wurden? Du lädst erwartungsvoll Deine CF-Card, um Deine Fotos weiterzuverarbeiten, aber alle Himmelflächen sind merkwürdig gerastert und voller Kästchen?
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Das spricht für ein falsch eingestelltes Dateiformat und eine eventuell falsch gewählte Auflösung Es ist ja auch schwer, da gibt’s RAW und JPG und TIFF und BMP und auch noch so Einstellungen, wie normal, super, supersuper und ganz besonders supersuper...
In der Fotoschule findest Du die Themen näher behandelt, darum hier nur die schnelle Kurzform:
der Kompromiss, den Du jedes Mal aufs Neue eingehen mußt, liegt zwischen Qualität und Größe. Willst Du beispielsweise während einer Urlaubstour möglichst viele Fotos auf einer Speicherkarte sammeln (und kannst keine zweite Karte einsetzen), dann mußt Du platzsparend speichern. Also höhere Kompression, notfalls geringere Auflösung. Im Zweifel solltest Du lieber auf Fotos verzichten, als eine so starke Kompression einzustellen (eventuell noch gepaart mit einer deutlichen Verringerung der Auflösung), daß dadurch gar keine Fotos zu gebrauchen sind.
Andererseits macht es wenig Sinn, eine 12 Megapixel-Camera so zu drosseln, daß sie Ergebnisse wie eine 1,3 Megapixel liefert; ohne Grund (s.o.). Anders ausgedrückt: wenn keine zwingenden Gründe fürs drosseln gelten, immer mit höchster Auflösung und geringstmöglicher Kompression arbeiten (ideal RAW plus JPG <<--- siehe Rubrik der Fotoschule). Alles weitere kannst Du in Deinem Bildverarbeitungsprogramm am PC erledigen.
Als Hilfestellung hier meine fast immer eingesetzten Grundeinstellungen an meinen Digitalcameras: Auflösung: maximal Bildformat: JPG Kompression: 2% (98% Qualität) Damit habe ich den bestmöglichen Kompromiss gefunden (recht kleine Dateien, sehr gute Qualität ohne sichtbare Einbußen)
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Du glaubst nicht, wie oft ich mich bei diesem Foto schon so richtig geärgert habe. Damals hatte ich meine erste Digitalcamera, eine Powershot S20 und nur wenig Speicher. Schlau wie ich war, habe ich geringe Bildgröße gewählt und zusätzlich noch das digitale vierfach Zoom. Auf dem kleinen Kameradisplay sah das alles noch richtig gut aus. Nur war das Bild tatsächlich nicht größer, als so ein Display.... Darum immer mit voller Bildgröße und bester Auflösung fotografieren! Verkleinern kannst Du später am Blechotto und Speicher kostet heute nichts mehr.
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11. Keiner will Deine Fotos sehen...
Du hast Dir für viel Geld eine Digitalcamera gekauft, weil Dein “alter” Fotoapparat keine guten Bilder machte und nun will auch keiner Deine Fotos mit der schönen neuen Digitalen sehen? Selbst Tante Gerti schläft auf dem Küchenstuhl ein, wenn Du ihr Deine Bilder auf dem sündhaft teuren Notebook zeigst?
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Nun, Du langweilst.
Immer die gleiche Perspektive, ständig die gleiche Art von Landschaften, nichtssagende Ausschnitte und verfehlte Momente prägen das Bild Deiner Fotografien. Du schaffst es, Landschaftsfotos in Nordirland genauso einfallslos wirken zu lassen, wie die aus Sizilien. Kirchen sehen bei Dir immer gleich aus, die Spannung und der rote Faden fehlt Deinen Bildern.
Schau Dich um!
Blick abseits Deiner bisherigen Gewohnheiten, schau nach links und rechts. Geh mal in die Knie oder ein paar Schritte weiter links oder rechts. Überlege Dir vor dem Auslösen, was Du zeigen willst, was Dein Bild beim späteren Betrachten rüberbringen soll.
Abwechslung und Experimentierfreudigkeit bekommt Deinen Fotos bestimmt gut. Ein simpler Vordergrund (ein Strauch oder Ast am Bildrand) gibt dem Foto von der schönen Landschaft einen ganz anderen Ausdruck. Schau mal in die Rubrik “Das offene Auge” rein, auch das kann Dir helfen, interessantere Bilder zu schaffen.
Ebenso wichtig ist die “Nacharbeit” Deiner Fotografien im Labor bzw. am Blechotto im Bildverarbeitungsprogramm. Hier hast Du die Chance, Deinen Fotos den letzten Schliff zu geben, oder sogar soweit zu verändern, daß sie völlig neu erscheinen. Probiere es aus, laß Dir was einfallen.
Denk immer dran, wie Du auf vergleichbare Fotos Deiner Freunde reagieren würdest, wenn man sie Dir zeigt. Halten Deine eigenen Bilder den Anforderungen stand...?
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Da langweilt sich sogar die Echse....
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12 Nicht unnötig drehen
Wenn Du Dich, vor Tante Gerti stehend, lange genug um Dich selbst drehst, fällst Du um. Rumms. Du siehst, zuviel drehen ist gar nicht gut....
Gleiches gilt für Deine Digitalfotos. Nach jedem Drehen, werden sie schlechter. Wenn Du beispielsweise einen bestimmten Winkel zurechtdrehen willst und tastest Dich ganz langsam an den Optimalpunkt heran, nimmt die Bildqualität mit jedem Schritt ab. Das liegt daran, daß das Bildbearbeitungsprogramm das ganze Bild bei jedem Schritt komplett neu berechnet. Darum solltest Du so wenig wie möglich drehen und Zwischenschritte immer wieder rückgängig nachen, bis Dein Ergebnis so ist, wie Du es haben willst. Dann kannst Du abschließend schärfen.
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13 Die roten Augen
Tante Gerti hat auf Deinen Fotos mal wieder ihren klassischen Zombie-Blick? Blutrote Augen geben ihrem zigaretten-gegerbten blassgrauen Gesicht den Ausdruck eines implodierenden Vulkans?
Die roten Äuglis sind schon ein Problem; bei Tante Gerti fallen sie vielleicht gar nicht wirklich auf, bei Deiner hübschen Nachbarin jedoch schon (für alle weiblichen Fotoschule-Fans: des hübschen Kollegen aus der Cola- Reklame....). Die roten Augen sind Reflexionen der stark durchbluteten Netzhaut im Augeninneren und werden dadurch hervorgerufen, daß die weitgeöffnete Pupille das Blitzlicht genau in Richtung Film / CCD reflektiert. Vorblitzeinstellungen, die ein künstliches Schließen der Pupille bewirken sollen, verhindern den Effekt nicht immer.
Einzige Abhilfe schafft ein aufgesetztes Blitzgerät, das möglichst noch indirekt gegen die Zimmerdecke blitzt. (Näheres hierzu findest Du in der entsprechenden Rubrik der Fotoschule)
Aber auch rot geblitzte Augen sind auf Fotos, im Nachhinein zu bekämpfen: im Bildverarbeitungsprogramm am Blechotto! Beschäftige Dich mal testweise mit dem Menüpunkt „Rote Augen retuschieren“ (oder wie auch immer genannt). Da wird im Prinzip zwar nur an bestimmten Stellen (nämlich an den roten Stellen des Auges) die Farbe durch eine andere Farbe ersetzt (meistens schwarz oder dunkles grau/braun, was Du in manchen Programmen sogar auswählen kannst). Wie auch immer, der Erfolg ist (nach etwas Übung) verblüffend.
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14 Verschrobene Portraits
Tante Gerti strahlt Dich auf Deinen Fotos immer mit riesigen Glupschaugen und knallroter Knollennase an, die Haut erscheint fahl mit roten Flecken? Das wundert Dich nicht? Okay, bei Tante Gerti fällt es eigentlich gar nicht richtig auf, aber wie ist das bei Deiner rattenscharfen Nachbarin, (ich hasse das, immer „der Typ aus der Cola-Reklame“ schreiben zu müssen, nur weil ich sonst wieder die radikale Frauenmafia am Ar____ habe....) also rattenscharfer Nachbar mit abtörnender roter Knollennase und Kuh-Art-Glupsch-Augen?
Du hast es wieder verbockt. Weitwinkel und Portrait reimen sich nicht, also passen die nicht zusammen.... <-- NICHT machen Knallblitzlicht von vorne und am besten noch Weitwinkel: reimt sich auch nicht <-- auch NICHT machen Der Hintergrund wirkt schärfer, als Dein Motiv? <-- auch das NICHT machen
Wähle Brennweiten um 100mm, indirektes Blitzlicht, besser noch natürlich vorhandenes Licht, das Du mit Reflektoren etwas verstärkst und aufs Motiv richtest und einen harmonischen Hintergrund, der seinem Namen >Hintergrund< auch gerecht wird. Durch Einsatz grosser Blendenöffnungen verschwimmt der Hintergrund etwas unscharf, was Dein Motiv hervorhebt und vom Hintergrund ablenkt.
In den Rubriken Portrait und Das improvisierte Studio findest Du umfangreiche Tipps für gute Portraitfotos.
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Das waren sie, die TOP 14 Fehler.
Sicher kann man noch viele andere Punkte aufführen und eine TOP 100 Rubrik erstellen, aber wenn Du im Inhaltsverzeichnis der Fotoschule stöberst, wirst Du im Prinzip jeden Punkt als Hilfethema zu einem Top 100 Fehler ansehen können. Falls Du Dein Problem hier in den TOP 14 Fehler nicht gefunden hast, wirst Du es bestimmt im Gesamtrahmen der Fotoschule beantwortet bekommen;
guckst Du HIER
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...hier geht´s weiter in der Fotoschule
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Die Fotoschule als Buch von Anfang an lesen, klick HIER
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Die Fotoschule zum Mitnehmen, Dein ständiger Begleiter als Ratgeber in der Fototasche
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Zu Deiner Orientierung auf den Seiten von Ralfonso online:
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