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Filter
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....die kleinen Zaubergläser vor´m Objektiv....
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Jene kleine Glasscheibchen vor dem Objektiv scheiden die Fotografen in zwei Lager. Die einen finden sie unabdingbar, die anderen verpönen sie. Allenfalls lassen sie noch
einen UV- Filter als Objektivschutz gelten. Ich gehöre zum zweiten Lager und halte 90 % der Filter für Quatsch. Am schlimmsten finde ich diese Dinger, die Sternchen und Spiralfarben aufs Bild bringen sollen.
Grausig. Selbst wenn der Effekt einmal gut auf einem Foto wirken sollte, ein zweites Mal dergleiche Effekt wirkt auf mich langweilig. Ein teurer und überflüssiger Spaß. Diese Einschätzung ist sicherlich subjektiv
und jede Menge Leute werden das völlig anders sehen. Soissas, jeder wie er mag....
Allerdings habe ich meine vier Spezies, die ich hier mal nennen möchte:
Polfilter UV- Filter / Skylight- Filter Graufilter Vaselinefilter (den gibt’s gar nicht, erkläre ich aber weiter unten im Text)
Vergütung von Filtern
Ach ja, Tante Gerti sagt immer das Polfilter, ich immer der Polfilter. Wie Du siehst, ist es genauso schwer, wie beim elektronischen Briefverkehr: die Email oder das Email.
Nun, um Tante Gerti nicht immer im schlechten Licht stehen zu lassen, sie hat Recht. Es heisst in der Tat das Polfilter und nicht der Polfilter. Ich sags aber schon mein Leben lang falsch und kann mich nicht
dran gewöhnen... (wechseln´se´ma beim Ölwechsel auch das Ölfilter....)
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Mein Lieblingsfilter und der Filter, den jeder besitzen sollte (auch die militanten Filtermuffel), ist der Polfilter. Zur technischen Beschreibung: er sorgt für eine höhere Farbsättigung und beseitigt nichtmetallische Reflexe.
Genau! Und das Beste daran ist, daß er das auch wirklich macht. Viele Dinge werden einem versprochen, die Kaffeemaschine verkalkt nicht mehr, wenn ich den Ionentransformer neben den Vogelkäfig lege und das
Spülmittel spült das Geschirr schon ganz allein. Aber der Polfilter sorgt wirklich für reinere und kräftige Farben und er beseitigt Reflexe wirklich. Klar, man muß sich an ein paar physikalische Spielregeln halten,
aber ansonsten klappt das prima. Ich werde in Der Fotoschule nicht auf die technischen Hintergründe, wie unterschiedliche Schwingungsachsen des Lichtes eingehen, sondern vom Einsatz des Polaristionsfilters schreiben. Wen die
Technik interessiert, der sollte auf den Seiten der Filterhersteller vorbeischauen und sich dort informieren. Den Effekt des Polfilters kann man live verfolgen, wenn man ihn vor dem Objektiv dreht (die meisten
bestehen aus einer in sich drehbaren Fassung). Richtest Du Deine Kamera beispielsweise am Strand bei sonnig blauem Himmel auf das grünblaue Meer aus und drehst am Polfilter, wirst Du baff sein, was geschieht. Bei
einer bestimmten Drehung wird der Himmel plötzlich tiefblau, der dunstige Strand leuchtend weiß und das milchige Meer glasklar. Ist kein Witz, ist Physik und auf den Fotos unten zu sehen. Der Polfilter
unterdrückt einfach nur das Streulicht in der Luft, das Reflexlicht im Wasser und des Strandes. Du erhältst ein Foto höchster Farbbrillianz und tiefer Sättigung mit hartem Kontrast. Der Sucher der Spiegelreflexkamera zeigt
den gegenwärtigen Effekt am deutlichsten, auf dem TFT- Display der Digitalen kommt das schon schwächer rüber.
Du solltest bedenken, ob Du immer den höchstmöglichen Filtergrad einstellst. Einerseits ist der
Himmel dann manchmal schon fast schwarz und das Foto poppig bunt, andererseits schafft der CCD oft nicht den Kontrastspielraum des Bildes. Optimal für den Polfilter ist der Diafilm. Hier bleibt die Brillianz am
ehesten erhalten. Das Zusammenspiel von Polfilter und meiner Dimage 7 Digitalcamera war aufgrund der extremen Kontraste am Meer leider nicht so erfolgreich. Der Chip hat den gelieferten Kontrast nicht umsetzen
können. Die Dynax 5D (DSLR) oder Sony Alpha 200 schafft es dagegen
problemlos, den optischen Happen des Polfilters zu schlucken.
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Klick auf´s Foto vergrößert
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Die vier Fotos oben entstanden alle auf Menorca per DSLR und Polfilter. Insbesondere beim Wasser kannst Du gut erkennen, wie der Polfilter wirkt. Die unterschiedlichen Tiefen des Meeres sind kontrastreich und deutlich zu sehen. Das entsteht durch den Wegfall der Reflexe der Wasseroberfläche. Das Hafenbild oben zeigt sehr schön, wie der Polfilter den Himmel und besonders die Wolken sauber darstellt (Klick auf´s Bild, um Dir die Vergrößerung anzusehen).
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Die beiden Fotos unten sind zwei Beispiele für den Einsatz des Polfilters. Der Himmel ist deutlich blau und klar, das Meer schimmert in schönen natürlichen Farben.
Leider habe ich keine Vergleichsbilder ohne Filter, denn als diese Fotos entstanden, habe ich noch nicht über irgendeine Fotoschule nachgedacht :-))
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Diese Fotos stammen aus meiner Serie “Karibik” in der Digital-Fotogalerie.
Per Klick auf´s Foto gelangst Du dorthin.
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Auf dem Bild rechts kannst Du im oberen linken Bereich sehen, wie der Himmel langsam schwarz zuläuft.
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Hier habe ich es mit dem Einsatz des Polfilters ganz einfach übertrieben und das Bild dadurch verdorben. Solche Abschattungen treten übrigens ähnlich sichtbar auf,
wenn Du zwei Filter übereinander vor´s Objektiv schraubst (z.B. UV- Filter plus Polfilter davor) und dann im Weitwinkelbereich fotografierst. Dann wirft das Filtergewinde halbrunde Abschattungen an den Bildrändern
auf´s Foto.
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Ein weiterer Aufgabenbereich des Polfilters sind Motive hinter Glasscheiben.
Mit Polfilter kannst Du die Mona Lisa in ihrem Glaskäfig im Pariser Louvre ohne Reflexe fotografieren; ohne Filter spiegelt sich leider Tante Gerti neben Dir im Glas. Übrigens ist
ein Winkel von ca. 40 Grad zum Motiv und eine eher längere Brennweite für gutes Gelingen zu empfehlen. Mehr zu diesem Thema erfährst Du per Klick HIER.
Aber denk dran, setze den Filter mit Überlegung ein. Ein Meer kann “gepolfiltert” auch völlig fremd wirken, wenn ein Boot darauf
förmlich im Nichts schwebt.
Manchmal sind Reflexe auch gut und notwendig.
Fotofan Ralf-Carlos hat mich in einer
Nachricht darauf hingewiesen, daß ein Polfilter nicht nur im Bereich der Landschaftsfotografie prima zu gebrauchen ist:
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Feedbackformular vom 16.06.2008 um 22:47:36 an Ralfonso
Email: webmaster@xxxx.de Name: anonymisiert
----------------------------------------------- Vorname: Ralf-Carlos ----------------------------------------------- Kommentar:
Hallo, zum ersten eine gute Homepage, die ich
noch öfter besuchen werde. Und prima Bilder natürlich auch. Ich selbst bin Brachialfotograf - Knipse geschnappt und ab in die Landschaft - habe also nicht halb soviel Ahnung wie Du. Trotzdem ist mir aufgefallen -
oder ich war zu blöd es zu lesen - dass Du bei den Polfiltern etwas wichtiges vergessen hast - wobei ich nicht klugscheißerisch wirken möchte. Der Polfilter macht sich auch beim Fotografieren von Autos,
Motorrädern, Flugzeugen (besonders Alu poliert - wie B-25 der Red Bulls) usw. sehr gut. An Stellen wo der Lack durch die Sonneneinstrahlung heller wirkt, wird die Farbe um einiges satter. Natürlich ist es auch hier
keine Wunderwaffe, Glanzpunkte an Ecken oder Rundungen werden zweifelsfrei bleiben. Mir erscheint es jedoch zweckmäßig, dies im entsprechenden Bereich Deiner Homepage mit anzumerken. Ich selbst fotografiere mit
einer EOS 20D.
Viele Grüße aus Taubach und immer ein dünnes Wölkchen vor der Sonne
wünscht Ralf-Carlos
- Weiter so!
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Das will ich hiermit nun schnell nachholen (wobei es oben erwähnt ist :-)), allerdings funktioniert der Polfilter nicht auf unlackierten metallischen Oberflächen.
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Alle Fotofans, die noch zusätzliche Fragen zum Polfilter haben und genaue Anleitungen suchen, finden sicher in meinem Polfilter Special, was sie bisher vermissten.
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Polfilter Special
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Der Immerdraufunddabeifilter ist der UV- Filter. Er soll Verzeichnungen, verursacht durch den UV- Anteil des Lichtes, eliminieren. Ob er das tut, habe ich an meinen Fotos noch nie so richtig feststellen
können. Der UV-Filter hat aber einen prima Nebeneffekt. Er sitzt vor der Frontlinse Deines, meistens recht teuren Objektives. Kratzt Du mal an etwas scharfkantigem vorbei und triffst dummerweise die Front Deiner
Kamera, ist es ohne Filter geschehen um Dein Objektiv und oft auch um die gesamte Kamera (falls fest eingebaut). Triffst Du den Filter, kannst Du ihn für 20 € ersetzen. Wasserspritzer, Sand und Staub bleiben
ebenfalls von der vergüteten Frontlinse des Objektives fern.
Also: kaufen und draufmachen; das Kondom für Dein Objektiv, Safer Foto.
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Dir wird vielleicht so mancher Fotohändler einen Skylightfilter alternativ zum UV- Filter angeboten haben. Um den Fotoamateur richtig verwirren zu können, gibt es neben den zehn verschiedenen Vergütungsvarianten des Filters auch noch eine Klassifizierung in Skylight
1A und Skylight 1B.
Skylight 1B ist etwas stärker gefärbt als 1A und somit etwas stärker ins Bild eingreifend, was aber, wenn überhaupt, nur bei Diafilmen etwas bemerkbar ist. Brauntöne, Landschaften und
Portraits werden etwas wärmer wiedergegeben. Der Einfluß des Filters ist insgesamt aber gering, also keine Wunder davon erwarten (wie es gerne in den Herstellerbroschüren dargestellt wird...). Der größte Nutzen
eines solchen Filters ist die Tatsache, daß er als Kondom des teuren Objektivs vor Kratzern und Schmutz auf der Frontlinse schützt. Ich habe immer einen Skylight 1B auf meinen Objektiven montiert und wohl nur
deshalb, weil sich Skylight irgendwie besser anhört, als UV ;-) Farbliche Einflüsse der leichten Färbung sind übrigens, um es nochmal zu erwähnen, weder auf Fotografien der Minolta Dimage 7 (stellvertretend
für andere Prosumer-Kameras unterschiedlichster Hersteller) noch auf den Fotografien der Dynax 5D (ebenso stellvertretend für digitale Spiegelreflexkameras -DSLR´s-) sichtbar.
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Der Vaselinefilter Davon habe ich mal vor Jahren in einer Fotozeitung gelesen. Man nehme einen UV- oder Skylightfilter (den solltest Du aber über haben, denn er ist nachher nicht mehr so einfach als ein solcher zu gebrauchen) und etwas handelsübliche Vaseline. Dann fettest Du den Filter am Rand der Linse vorsichtig dünn ein und läßt den inneren Bereich der Linse kreisförmig aus. Das führt, vor Dein Objektiv gesetzt, zu dem typischen “Hamilton- Effekt”.
Die Fotos werden nach außen hin leicht softig, während der innere Bereich scharf abgebildet wird. Der Effekt wirkt am besten bei Portraits und in Verbindung mit einem leichten bis starken Teleobjektiv. Probiere
ruhig unterschiedliche Vaselinestärken und Einfettungsbereiche aus. Wenn es Dir nicht gefällt, wischst Du es einfach wieder ab.
Allerdings gilt auch hier das oben Gesagte: mehrfach eingesetzte gleiche Bildeffekte wirken schnell langweilig.
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Graufilter und Grauverlauffilter:
Ein Graufilter ist gleichmäßig grau gefärbt (in unterschiedlichen Stärken erhältlich),
ein Grauverlauffilter ist auf der einen Hälfte heller und an der anderen dunkler. Einen Graufilter setzt Du in Situationen ein, wo Du das vorhandene Licht nicht mit den normalen Bordmitteln
(Blende, Verschlußzeit und ISO) reduzieren kannst. Der häufigste Einsatzbereich dürfte die Langzeitbelichtung bei Tageslicht sein, wenn Du beispielsweise für Aufnahmen mit "fließendem Wasser" extrem lange
Verschlußzeiten brauchst oder zum Erzielen einer sehr geringen Schärfentiefe (z.B. bei Portraits) mit offener Blende arbeiten möchtest.
Der Grauverlauf- Filter eignet sich zum Kontrastausgleich bei
Landschaftsfotos (auch am Meer), um den zu hellen Lichtanteil des Himmels im Verhältnis zum restlichen Bild zu reduzieren. Dadurch erhält der Himmel mehr Zeichnung (Wolken) und die Farbgebung wandert in Richtung
"Blauer Himmel", anstatt weiß zuzulaufen. Dazu drehst Du den grau gefärbten Bereich horizontal nach oben und solltest darauf achten, daß der echte Horizont in etwa mittig durchs Bild verläuft.
Ein
Graufilter färbt übrigens Dein Foto nicht grau. Er nimmt lediglich gleichmäßig (der Grauverlauffilter im gefärbten Bereich) Helligkeit aus Deinem Bild (um es mal umgangssprachlich auszudrücken).
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Durch längere Verschlußzeiten kannst Du Wasser schön fliessend darstellen, ein Graufilter hilft Dir dabei am Tag das vorhandene Licht zu reduzieren.
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Vergütung des Filters
Da staunt Tante Gerti nicht schlecht.
Soll doch der eine UV- Filter 5,-- € kosten und der andere daneben 90,-- € (!) Wo liegt der Unterschied?
In wieweit diese häufig zu findenden Preisunterschiede wirklich gerechtfertigt sind,
kann ich nicht begründen. Mein Gefühl sagt mir aber, da wird mit der Unwissenheit der Käufer gutes Geld verdient. Denn das schlichte Argument jedes drittklassigen Fotoverkäufers wird mit Sicherheit sofort fruchten:
“Wenn Sie so ein hervorragendes Objektiv mit herausragenden optischen Eigenschaften besitzen, dann machen Sie all das mit einem billigen unvergüteten Filter zunichte.....”
Und was kauft nicht nur Deine unwissende Tante Gerti?
Genau! Den für 90,-- €.
Was macht aber so eine Vergütung eigentlich?
Um nicht zu sehr in die Chemie und Physik eintauchen zu müssen und um meinem Leitspruch treu zu bleiben: --einfach erklärt, Spezialwissen gibt’s woanders... -- hier die “Light”- Erklärung:
durch verschiedene Bearbeitungen des Glases, meist durch Aufsprühen bestimmter Mittel wird das Lichtbrechungsverhalten des Filterglases verändert. Reflexe werden dadurch vermindert, besonders bei schräg
einfallendem Licht und die Schärfe wird etwas erhöht. Je nachdem, wieviel daran gewerkelt wurde, gibt es Einfachvergütungen, Mehrfachvergütungen und die ganzen Super, Extra, Spezial, HMC, Ultramehrfach und
Spezialultrasuperextravergütungen.
Je komplizierter der Name, umso teurer.... Dummerweise ist aber an dem oben erwähnten Argument drittklassiger Fotoverkäufer durchaus was dran. Unvergütete Filter
verhalten sich wie Fensterglas und beeinträchtigen tatsächlich die optische Abbildungsleistung Deines Objektivs. Aussagekräftige Vergleichsbilder, was ein schlechter Filter aus Deinem guten Objektiv machen kann,
findest Du HIER im Bereich der mir zugesendeten Emails zum Thema.
Ein guter Kompromiss
zwischen Preis und Qualität ist ein mehrfachvergüteter Filter, der meistens im preislichen Mittelfeld liegt.
Wer sparen will, schaut bei Flohmärkten, Gebrauchtmärkten, Onlineauktionen und Ausverkäufen rein
oder handelt beim Kauf eines Objektivs direkt den Filter mit aus. Ebenfalls ratsam kann es sein, beim Kauf eines neuen Objektivs auf den Filterdurchmesser der Frontlinse zu achten und nur Objektive mit gleichen
Gewinden zu erwerben. Du kannst dann Deine Filter untereinander tauschen, was gerade bei teuren und speziellen Filtern Sinn macht (z.B. Polfilter).
Es gibt darüberhinaus preisgünstige Adapterringe, die Dir
die Möglichkeit geben, z.B. einen Filter mit 55cm Durchmesser an einem 52er- Objektiv zu nutzen. Die kosten den Bruchteil eines Filters und Du hast keinen Nachteil. Von den diversen Universal- Filterhaltern mit
Filterscheiben zum Einsetzen und Rausnehmen halte ich persönlich nichts. Mir ist das ganze Gemurkse zu umständlich. Wenn ich Die Kamera aus der Fototasche hole, will ich fotografieren und nicht erst rumbasteln....
Ach und noch ein Tipp für alle Kanaren- und Fernost- Urlauber: Nicht jeder Schnäppchenfilter in düsteren Kasbahs ist auch wirklich ein Filter. Man kann für Fensterglas möglicherweise viel Geld ausgeben und oft stimmen die Gewindenormen nicht 100% oder
sind unsauber gefräst. Günstigstenfalls passen solche Filter nur nicht, schlimmer wird es, wenn sie das häufig empfindliche Gewinde des Objektivs beschädigen oder nicht mehr zu lösen sind....
Ich habe hier zwei Bildbeispiele zum Thema Filtervergütung abgebildet. Das linke Foto entstand am Castell de sa Punta de n'Amer auf Mallorca mit einem einfach vergüteten UV- Filter, das rechte Bild mit einem HMC-ghostless vergüteten UV- Filter. Deutlich ist der Sonnenreflex sichtbar, bei genauem Hinschauen erkennt man auch, daß das ganze Bild im Schattenbereich deutlich kontrastärmer und flau wirkt.
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Solche Fotos mit krassem Gegenlicht (die Sonne könnte auch eine Lampe in Räumen sein) bringen die Schwächen einfacher Vergütungen zum Vorschein. Bei weniger extremen
Lichtverhältnissen, fallen die Unterschiede nicht mehr auf. Vergleichbar ist das mit Brillengläsern, auch da gibt es unterschiedliche Entspiegelungen. Einfache Gläser reflektieren das Umlicht im Glas, hochwertige
Gläser erscheinen dem Gegenüber fast unsichtbar und werden von dem Brillenträger als weniger störend besonders am Abend und in der Nacht z.B. beim Autofahren empfunden.
Darum solltest Du bei UV- Filtern eher
auf eine hochwertigere, sprich mehrschichtige Glasvergütung achten, als beispielsweise bei Polarisationsfiltern. Polfilter werden meistens im 45 Grad- Winkel zur Sonne eingesetzt, um ihre Fähigkeiten (Minderung von
Reflexlicht, Steigerung der Sättigung etc., siehe weiter oben) auszuspielen. Da kommt es eher selten zu direkten Glasspiegelungen. Bei Graufiltern zur Minderung der Lichtstärke und zum Realisieren längerer
Verschlußzeiten wird es auch eher weniger Frontal- Punktlicht geben (hängt logischerweise von Deinen Foto- Ideen ab), auch hier würde ich eher zum günstigeren Filter greifen.
Generell kann ich allen Fotofans,
die nicht unter chronischem Geldmangel leiden, die Empfehlung geben, eine hochwertigere Vergütung bei allen Filtern zu wählen. Es macht wenig Sinn, wochenlang Testberichte zu lesen, welche DSLR denn nun auf dem
Papier die beste Kamera ist, diese teuer zu kaufen und entsprechend hochwertige Objektive daran zu montieren, um dann minderwertige Fenstergläser davorzuschrauben. Ein minderwertiger Filter stellt dann das
schwächste Glied in der Kette dar und reisst das Qualitätsniveau des ganzen Systems in den Keller. Hier spart man schnell am falschen Ende. Gleiches gilt übrigens auch für angeblich baugleiche System- LiOn- Akkus
vom Dritthersteller aus dem Internet, aber das ist hier nicht das Thema.... Und ob der hochwertigere Filter auch gleich das ganze Portemonnaie sprengen muß, um beim Beispiel des freundlichen Verkäufers zu
bleiben, solltest Du dabei durchaus kritisch hinterfragen; nicht alle Hersteller und Händler verfahren nach dem Motto: gute Ware - extremer Preis! Es gibt glücklicherweise auch die positiven Ausnahmen.
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Zu diesem Thema habe ich folgende interessante Fragen per Email bekommen, die ich HIER beantworte (mit Beispielfotos)
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Mit Polfilter im Westen Mallorcas fotografiert und nachher am PC nachbearbeitet
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Zum Thema Filter hält die Fotoschule to go eine Fototipp-Card zum Mitnehmen bereit, konzentriert aufs Wesentliche, einfach ausdrucken und in die Fototasche stecken.
Klick auf das Fototipp-Card-Logo:
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Fertig formatiert ist die Fototipp-Card leicht verständlich und bei Deinen Foto-Streifzügen als Fotoschule to go Dein Taschen-Ratgeber vor Ort.
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Was ist eigentlich Die Fotoschule? (Ergänzende Hinweise und Hintergundinformationen)
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Das Urheberrecht für alle Texte und Fotografien der Digitalfotogalerie und der Rubrik Die-Fotoschule liegt bei www.ralfonso.de Unerlaubte Verwendung bzw. Vervielfältigung werde ich strafrechtlich und zivilrechtlich verfolgen.
Informationen zur privaten Nutzung von Texten, Abbildungen und Daten erhältst Du auf Anfrage per Email.
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Die Fotoschule zum Mitnehmen,
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Das Buch der Fotoschule als eBook
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Zu Deiner Orientierung auf den Seiten von Ralfonso online:
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Wenn Du diese Seite ausdrucken möchtest, wird Dir vermutlich das Seitenlayout etwas Sorge bereiten. Die Darstellung der Fotoschule ist auf das Online-Medium
abgestimmt, nicht auf den Druck. Ich empfehle Dir Das Buch der Fotoschule als eBook, das druckfertig formatiert ist und obendrein keine Navigations-Schaltflächen und Seitenhinweise trägt. Da macht nicht nur das Drucken Freude, sondern auch das Offline-Lesen auf allen gängigen
eBook-Readern, PC´s, Netbooks, iPad und entsprechenden Smartphones (HTC, iPhone etc.). Hier findest Du per Klick weitere Infos.
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