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Vieles, das Du als fleissiger Fotograf auf dem Speicherchip oder Film festhältst, ist dem Bildbetrachter aus dem realen Leben bekannt. Fotografierst Du eine Kirche, so
weiß jeder, der Dein Foto betrachtet, wie groß eine Kirche im “echten Leben” ist. Ebenso ist es bei Tante Gerti, die mag man vielleicht zehn Zentimeter kleiner einschätzen, als sie wirklich ist, aber man
kann schon davon ausgehen, daß sie nicht so groß ist, wie ein Haus. Auch andere bekannte Dinge, wie z.B. eine Euromünze vermitteln dem Bildbetrachter ein Gefühl der realen Größe.
Nun gibt es aber Dinge,
deren Größe auf dem Foto nicht erkennbar ist. Das kann von Dir so gewollt sein, manchmal muß der Betrachter aber wissen, wie groß “Dein fotografiertes Ding” in Wirklichkeit ist. Darum liegt es an
Dir, Dein Bild so zu fotografieren, daß es aussagekräftig genug ist, diese Informationen an den Bildbetrachter zu vermitteln. Es kommt insgesamt auf die Bildkomposition an, daß Dein Bild wirkt. Eine Euromünze
lieblos in Dein Tabletop- Foto geworfen, zerstört Dein ganzes Bild (auch wenn dann zumindest der Größenvergleich da ist). Eine Parkbank vor einem riesigen Berg kann dagegen durchaus vermitteln, wie hoch der Berg
ist, ohne die Harmonie des Bildes zu zerstören.
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