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Eine geringe Schärfentiefe gibts mit geöffneter Blende (f2,8 oder f3,5)
Bei einer kleinen Blendenöffnung (große Blendenzahl
z.B. f22) ist die Schärfentiefe am größten. Das ist beim menschlichen Auge recht ähnlich. Die meisten Menschen sehen im hellen Tageslicht, also bei geschlossener Pupille besser, als abends im schwachen Licht. Wenn
Du für Deine Aufnahme eine geringe Schärfentiefe anstrebst, z.B. um ein Portrait von Tante Gerti vor einer unscharfen Bergkulisse zu schießen, wählst Du eine große Blendenöffnung (kleine Blendenzahl z.B. f2,8). Soll
jedoch die schöne Landschaft vor Deiner Nase satt und scharf aufs Bild, dann eine möglichst kleine Blendenöffnung.
Auf vielen Objektiven im Spiegelreflexbereich gibt es aufgedruckte Meterzahlen, die einen
groben Überblick der erzielten Schärfentiefe vermitteln. Einige etwas bessere Spiegelreflexkameras bieten ein ausgesprochen wichtiges Feature: Die Schärfentiefe-Prüftaste. Durch Drücken auf die Taste schließt
sich die vorgewählte Blende ohne den Verschluß auszulösen. Du kannst dann in Ruhe im Sucher die Schärfenverteilung betrachten und gegebenenfalls verändern.
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