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Verzerrung Eine perspektivische Verzerrung ist die Darstellung senkrechter Linien eines Gebäudes als nicht senkrecht, sondern gekippt (meistens stürzend oder nach hinten flüchtend). Das passiert dann, wenn die Sensor-Ebene nicht parallel zu den vertikalen und/oder horizontalen Linien des Gebäudes liegt. Falls Du nun wütend überlegst, Deine DSLR an der Wohnzimmerwand zu zerschmettern, habe ich hier einen kleinen Dämpfer für Dich:
Du bist schuld!
Die Verzerrung verursachst Du selbst durch das Kippen der Kamera, "um alles draufzubekommen". Dieser Effekt tritt ebenso bei sündhaft teuren Objektiven auf, wenn die Kamera
nicht parallel bzw. waagerecht zum Motiv ausgerichtet wird.
Verzeichnung bedeutet, daß gerade Linien, besonders die am Bildrand, gekrümmt abgebildet werden. Die Verzeichnung ist ein Fehler des Objektivs und tritt besonders bei Zoom- Objektiven (besonders bei den kleinen Digicams) auf. Sie erscheint bei diesen Brennweiten mal nach aussen gewölbt, wie eine Tonne (tonnenförmige Verzeichnung) oder kissenförmig nach innen gewölbt. Bei Vielen Zooms geht der Bereich von tonnenförmiger Verzeichnung in Weitwinkelstellung über eine relative Normalstellung im mittleren Brennweitenbereich zu einer kissenförmigen Verzeichnung im Telebereich. Dagegen hilft leider auch kein Abblenden. So gesehen sind Zoomobjektive für "saubere" Architekturaufnahmen eher ungeeignet. Verzeichnungen fallen auch bei Landschaftsaufnahmen mit geradem Horizont, beispielsweise am Meer deutlich auf, dagegen sind sie bei Portraits oder Fotos mit vielen unterschiedlichen Strukturen kaum wahrnehmbar.
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