Diesen typischen Fehler vermeidest Du, wenn Deine Kamera absolut verwacklungsfrei steht.
Der Ablauf ist recht simpel. Du baust Deine Kamera auf´s Stativ, richtest sie zum Feuerwerk aus (idealerweise bevor Tante Gerti die Zündschnüre zündet...) und stellst Deine Kamera auf
"Langzeitbelichtung" (manchmal als "B" für bulb oder "M" wie manuell bezeichnet). Das Objektiv zoomst Du in den leichten Telebereich (so kommt das Feuerwerk größer auf´s Bild), wählst
Blende 8 oder 11 (dadurch hast Du einerseits bessere Abbildungsleistungen im Objektiv und eine größere Schärfentiefe), stellst die Schärfe manuell auf Unendlich, den ISO-Wert auf 100 (sorgt für weniger Bildrauschen
gerade im schwarzen Himmel) und löst per Fernauslöser, Drahtauslöser oder als Hilfsmittel auch per Selbstauslöser aus (mit dem bloßen Finger auf dem Auslöser verwackelst Du ansonsten sogar mit dem Stativ). Du hältst
den Auslöser solange gedrückt und somit den Verschluß offen, bis die Rakete ihr Schauspiel an den Himmel gemalt hat.
Hast Du keine Möglichkeit der kompletten manuellen Belichtungszeitsteuerung, geht auch noch folgende Methode:
Du nimmst das Blendenautomatik-Programm Deiner Digicam. So kannst du die Belichtungszeit vorgeben
und die Kamera entscheidet welche Blende zu der eingestellten Zeit und der gerade herrschenden Lichtsituation passt. Bei Verschlußzeiten zwischen 1 und 5 Sekunden klappts im Schnitt am besten. Noch längere
Verschlußzeiten lassen häufig die Formen von Tante Gerti´s Feuerwerk zu arg verschwimmen. Ansonsten kannst Du die Tipps von oben mitanwenden.
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