Zu dunkle Bereiche lassen sich meistens noch retten
Aus der Rubrik Histogramme: Das
Histogramm stellt alle Pixel eines Fotos sortiert nach Helligkeiten in einem "Berge-Diagramm" dar. Es zeigt, wie viele der Pixel welche Helligkeit haben. Links sind die dunklen, rechts die hellen Pixel
dargestellt (und entsprechend alle anderen dazwischen). Wenn Du Dein Foto richtig belichtet hast, sind die Berge gleichmäßig über das ganze Diagramm verteilt und die Spitzenwerte liegen im mittleren
Helligkeitsbereich. In den Grenzbereichen (links und rechts aussen) gibt es keine Werte.
Unterbelichtete Fotos haben Bergehaufen auf der linken Seite des Histogrammes und meistens den höchsten Berg ganz am
Rand (die rechte Seite ist leer).
Kontrastarme, fade und flaue Fotos haben nur Pixel im mittleren Bereich aufzuweisen. Nach links und rechts fehlen die Pixel dann. Solche Fotos kann man übrigens einfach
durch automatische Kontrastausgleiche im Bildverarbeitungsprogramm schnell und mit durchschlagenden Erfolg verbessern. Das gelingt Dir bei zu dunklen Fotos (Bergehaufen alle links im Histogramm) meistens nicht mehr
automatisch. Hier musst Du etwas probieren, allerdings bleiben Schattendetails auch nach der Bearbeitung im Dunklen.
Überbelichtete Fotos haben ein nach rechts kippendes Histogramm, gleiches gilt bei
überbelichteten Bildteilen. Zu helle Bildbereiche lassen sich meistens nicht mehr korrigieren. Du kannst zwar versuchen, es insgesamt dunkler zu bekommen, mit einem schönen Foto hat das dann oft nichts mehr zu
tun....ei
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