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Der Mitzieheffekt
Den Mitzieheffekt kannst Du nutzen, um Bewegung im Bild
deutlich zu machen und mehr Dynamik zu erzielen. Und das nicht nur während einer Rallye, sondern immer, wenn es sich vom Motiv anbietet: die rennende Hauskatze, Tante Gerti kreischend auf der Flucht vor einer Maus
oder auch die Maus selbst in vollem Tempo. Der Ablauf ist stets gleich: die Kamera wird bei der Aufnahme in Bewegungsrichtung des Motivs mitgeschwenkt, was im Idealfall zu einem scharfen Motiv und einem
unscharfen, verwischten Hintergrund führt.
Als kleine Hilfestellung gilt:
je schneller oder je weiter entfernt das Objekt ist, desto kürzer kann die Belichtungszeit sein. Umgekehrt gilt: je dichter oder je langsamer das Objekt, desto länger darf die Belichtungszeit sein.
Zieh die Kamera möglichst in der gleichen Geschwindigkeit, wie Dein Motiv mit (gleiche Position im Sucher). Antishake (mechanische oder elektronische Verwacklungshilfe) ausschalten.
In der Dämmerung längere Verschlußzeiten nehmen (1/15sec), Blitz gezielt auf den 2. Verschlußvorhang auslösen.
Fotografiere
viel! Bei dieser Methode wirst Du sicher 90% Ausschuß haben, weil ein richtig gutes Bild einen recht hohen Zufallsfaktor hat. Mal wirst Du eine Idee zu langsam sein, mal ist die Verschlußzeit zu kurz gewählt und
klassische Verwackler durch ungleichmässiges Mitziehen sind ebenso typisch.
---> lies hier weiter in der Rubrik Mitzieheffekt <---
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