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Polfilter
Mein Lieblingsfilter und der Filter, den jeder besitzen sollte (auch die militanten Filtermuffel), ist der Polfilter. Zur technischen Beschreibung: er sorgt für eine höhere Farbsättigung und beseitigt nichtmetallische Reflexe.
Genau! Und das Beste daran ist, daß er das auch wirklich macht. Viele Dinge werden einem versprochen, die Kaffeemaschine verkalkt nicht mehr, wenn ich den Ionentransformer neben den Vogelkäfig lege und das
Spülmittel spült das Geschirr schon ganz allein. Aber der Polfilter sorgt wirklich für reinere und kräftige Farben und er beseitigt Reflexe wirklich. Klar, man muß sich an ein paar physikalische Spielregeln halten,
aber ansonsten klappt das prima. Ich werde in Der Fotoschule nicht auf die technischen Hintergründe, wie unterschiedliche Schwingungsachsen des Lichtes eingehen, sondern vom Einsatz des Polaristionsfilters schreiben. Wen die Technik interessiert, der sollte auf den Seiten der Filterhersteller vorbeischauen und sich dort informieren.
Den Effekt des Polfilters kann man live verfolgen, wenn man ihn vor dem Objektiv dreht (die meisten bestehen aus einer in sich drehbaren Fassung). Richtest Du Deine Kamera beispielsweise am Strand bei sonnig
blauem Himmel auf das grünblaue Meer aus und drehst am Polfilter, wirst Du baff sein, was geschieht. Bei einer bestimmten Drehung wird der Himmel plötzlich tiefblau, der dunstige Strand leuchtend weiß und das
milchige Meer glasklar. Ist kein Witz, ist Physik und auf den Fotos unten zu sehen. Der Polfilter unterdrückt einfach nur das Streulicht in der Luft, das Reflexlicht im Wasser und des Strandes. Du erhältst
ein Foto höchster Farbbrillianz und tiefer Sättigung mit hartem Kontrast. Der Sucher der Spiegelreflexkamera zeigt den gegenwärtigen Effekt am deutlichsten, auf dem TFT- Display der Digitalen kommt das schon schwächer rüber.
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