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Die Fotobox ist in der letzten Zeit wieder populär geworden. Was früher in Schuhkartons landete, kommt heute in poppig bunten, häufig auch mit aktuellen Themen
verzierten, Faltkartons mit passendem Deckel hinein. Darin vorhanden sind standardmäßig kleine Abtrenner, wie man sie von Karteikästen kennt.
Das Prinzip ist einfach: man ist zu faul die Fotos in ein
Album zu kleben und packt sie in den Karton. Da haben die Fotoboxen zumindest das ganz klare Plus, daß man schon eine gewisse Sortierung vornehmen kann und anhand der beschrifteten Reiterchen auf den Abtrennern
schnell seine Fotos findet. Seine Fotos drückt man dann dem Betrachter stapelweise in die Hände (möglichst noch in den Entwicklungstüten des Fotohändlers...), der dann erst interessiert, schnell aber
unaufmerksamer den Wust an Fotos durchblättert und die schönsten Bilder gar nicht mehr wahrnimmt.
Da frage ich mich häufig, warum gibt jemand ein Heidengeld für eine Fotoausrüstung mit allem Schnickischnacki aus, plagt sich einen ganzen
Urlaub mit der schweren Fototasche rum, kauft zehn oder fünfzehn teure Negativfilme, nervt alle Mitreisenden mit “seinem ewigen Fotografiere”, hat ständig Angst, daß an die teure Kamera was drankommt,
oder sie komplett in den Händen fremder Langfinger verschwindet, um dann eine Kiste voll Fotos rauszukramen und sie einem in die Hand zu drücken?!?
R@lfonso online Tipp:
Die Fotobox (der Schuhkarton) eignet sich gut zur Vorsortierung und Archivierung von Fotos, Negativen und Bildübersichten einzelner Filme (Index-Prints); alles passend
miteinsortieren und fertig. Seine “kleinen Kunstwerke” präsentiert man nicht im Stapel lose in der Hand.... (höchstens einzeln kommentierte großformatigere Abzüge z.B. in 18x24cm).
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